nessi18
  Geschichte
 
Was erwartet man vom Leben?
Was ist der Sinn des Lebens und vor allem was kommt nach dem Leben?

Ich stelle mir oft die Frage und eine Antwort gibt es nicht.
Ich bin grade mal 18 Jahre alt und weiß genau das,dass was ich durchgemacht habe, hätte nicht passieren sollen.

Wie viele andere,bin auch ich ein Scheidungskind und bin Anfangs mit meinem älteren Bruder bei meiner Mutter aufgewachsen.
Sie hatte es nicht grade leicht mit uns und trotzdem hat sie alles gegeben was sie nur hätte geben können.

Mama hat immer darauf geachtet das wir zur Schule gehen und saubere Kleidung tragen und vor allem war es ihr wichtig,dass wir etwas zu essen hatten.
Meine Mutter war eine der strengeren Sorte und ich habe mich oft gefragt warum ??
Heute weiß ich das es gut war und das sie nur unser bestes wollte, trotzdem habe ich mich nie richtig bei ihr bedankt.
Heute wohnt meine Mama glücklich mit ihrem Mann und deren zwei Kindern, meine Schwestern in einem Haus nicht weit von mir.

Ich bin mit 13 Jahren bei ihr ausgezogen und habe ihr dadurch viel Kummer und Schmerz bereitet.
Ich kann mich noch genau an den Tag erinnern.
Es war ein warmer Sommertag und ich bin nach der Schule zu meinem Vater gegangen und habe ihn gesagt das ich angst hätte nach Hause zu gehen.
Er ist mit mir gleich nach Espelkamp zum Jugendamt gefahren und hat dafür gesorgt das ich bei ihm einziehen kann.
Zu der Zeit war ein so genannter Herr X für mich zuständig.
Er hat Mama angerufen und hat sie benachrichtig,dass ich bei ihm sei und das er gleich mit mir kommen würde um meine Sachen zu holen.
Mama war total geschockt und konnte sich das alles nicht erklären.
Wir sind also zu ihr gefahren und ich habe angefangen meine Sachen zusammen zu suchen.
Als ich fertig war stand sie vor mir und ich habe mich verabschiedet.
Ich weiß noch genau wie ich sie im Arm genommen habe und sie hat geweint,sie hat so schrecklich geweint das es mir heute weh tut, wenn ich darüber nachdenke.
Ich habe nie begriffen das es ihr weh tut und was ich ihr überhaupt damit angetan habe.
Zu der Zeit wollte ich nur eins, mein Leben leben und das möglichs ohne Grenzen und Regeln.
Ich habe weder die Konsequenzen noch die Folgen wahrgenommen die im laufe der Jahre auf mich zukamen.
Ständig habe ich scheiße gebaut.
Es fing damit an das ich die Schule geschwänzt, geklaut und angefangen habe Alkohol zu trinken.

Mein Papa hat mir kaum Grenzen gezeigt und das fande ich ziemlich cool.
Er war viel arbeiten und ich habe meine Tage mit der Tochter seiner damaligen Lebensgefärtin verbracht.
Es gab wenig Struktur und kaum zusammenleben im Haushalt.
Ich hab ziemlich schnell gelernt Papa um den Finger zu wikeln, um das zu kriegen was ich wollte.
Ständig habe ich nach Geld gefragt und habe es dann mit meinen Freundinnen für Alkohol und Zigaretten ausgegeben.
Ich habe dann eine Feundin gefunden mit der ich dann all die Dinge ausleben konnte, die ich mich bei Mama hätte nie getraut.
Sie hatte deutlich ältere Freunde, als wir es waren.
Wir sind dann mit denen rumgefahren und haben gesoffen.
Oft waren black outs dabei und viel erbrechen, aber es hat mich wenig gestört, weil ich immer dachte das wäre cool, aber das war es überhaupt nicht.
Heute sehe ich so ein Verhalten als unnormal und ziemlich unverantwortlich an.

Ich wurde von Zeit zur Zeit immer auffälliger in der Schule.
Meine Noten und meine Konzetration haben nachgelassen und irgendwann kam dann der Tag wo uns eine Pchyologin besucht hat, um mit mir zu reden.
Ich habe mich wenig einsicht gezeigt und dann wurde beschlossen,dass es für mich das beste wäre, wenn ich in eine Jugendwohngruppe komme.

Am 8.08.2006 bin ich dann nach Meißen, einem Vorort von Minden gezogen.Dort habe ich schnell Anschluss gefunden und eine Freundin von der ich dachte, dass unsere Freundschaft ewig hält, gefunden.
Sie war Vietnamesin und wir haben dann so Aktionen wie selber Alkohol erstellen, gestartet.
Wir hatten eine Menge Spaß bis dann ein Mädchen in die Gruppe gekommen ist, die mein Leben völlig verändert hat.
Die erste Zeit sind wir super klar gekommen bis sie dann gemerkt hat was meine Schwächen sind und die hat sie Gnadenlos ausgenutzt.
Sie fing an mir Briefe zu schreiben die oft anfingen mit
"hässliche Bitch" , "Fotze" und weiteren....

Ich hatte keinen richtigen Zufluchtsort mehr und es gab nur noch einen Ort wo ich mich wohlgefühlt habe.
dieser Ort war die Schule.
Ich bin auf einer Ersatzschule für Schwererziebare Kinder gegangen.
In jeder Klasse waren nicht mehr als 11 Schüler und das beste an der Schule war für mich, dass wir insgesamt auf der ganzen Schule nur acht Mädchen waren.
In der Schule wurde ich anerkannt und war eine von denen, die was zu sagen hatten.
In meiner Klasse war noch ein Mädchen die aber nicht das Glück hatte dazu zu gehören.
Ich hatte nicht viel übrig für sie, weil sie mir unsympatisch war.
Es waren die Jungs die es mir angetan haben.
In meiner Klasse waren es jedoch nur zwei die alles mit mir durchgestanden haben und zu denen ich heute noch Kontakt habe.

Dann habe ich den Jungen gesehen, der mir total den Kopf verdreht hat.
Er war eine Klasse über mir und 16 Jahre alt.
Er hat immer in der Raucherecke gestanden und ich durfte nicht dort hin, weil die Schule entschieden hat, dass die Schüler aus der neunten Klasse dort rauchen dürfen, weil sie keine Lust hatten das,das Schulgelände verlassen wird oder aus irgendwelchen anderen Gründen.
Jedenfalls war er ständig in der Raucherecke und ich konnte nicht rein, weil ich erst in der 8. war.

Es war mir aber egal und ich bin jedes mal hingegangen mit der Gefahr erwischt und rausgescmissen zu werden.
Wir hatten trotzdem die möglichkeit uns zu unterhalten und uns besser kennen zu lernen.
Am 14.09.2006 dann haben wir uns das erste mal nach der Schule getroffen.
Wir sind nach der Schule mit dem Bus zu mir auf die Gruppe gefahren.
Die ganze Gruppe hat in mein Zimmer gesessen, weil alle neugierig waren, wem ich da mitgebracht habe.
Meine Freundin kannte ihn, weil sie die Ex-Freundin vom ihm war, aber die beiden haben sich super verstanden.

Irgendwann waren wir endlich allein und er hat mich an sich gezogen und geküsst.
Das war mein erste richtiger Kuss und ich war super aufgeregt.
Er hat mir dann auch noch gesagt das er mich liebt und erst dachte ich, ich hätte mich verhört, aber er hat es widerholt und ich habe es sofort erwiedert.
Von dem Tag an waren wir dann zusammen und ich war super glücklich.
Hätte ich jedoch gewusst was für Schmerzen,Kummer und Leid auf mich zu kamen, hätte ich mich nie darauf eingelassen.

Als ich den anderen nämlich erzählt habe das ich jetzt mit dem Jungen zusammen bin, habe ich an dem Gesichtsausdruck von dem schon oben genannten Mädchen gesehen das es ihr überhaupt nicht passt.

Richtig regestriert habe ich es aber erst, als der ganze Stress dann auch noch in der Schule anfing.
Wir waren zwar nicht auf der gleichen Schule, aber sie kannte eine Menge von den Schülern und so hat sie dafür gesorgt das sich eine ganze Gruppe von Jungen gegen mich gestellt haben.
Sie haben regelrecht angefangen mich zu beleidigen und haben mich mit irgendwelchen Dingen beschmissen.
Ich bin total ungern zur Schule gegangen und wieder wurde ich auffällig.

Ich bin lieber zu den Eltern meines Freundes gefahren und bin mit der Mama einkaufen gegangen und habe Hausarbeiten mit ihr erledigt.
Für mich wurde die Familie wie meine eigene.
Am Wochenende habe ich immer da geschlafen und mit den Eltern und meinem Feund getrunken.
Das eine mal hatte ich so viel intus das ich kriechend in das Gemeinschaftsbad gekrochen bin.
Mein Feund hat in einer Bahnhofkaserne gewohnt, daher das Gemeinschaftsbad.

Ich habe so viel gebrochen, das es mir schon so vorkam als ob mein Magen so leer war, dass ich kaum noch die Kraft hatte mich aufrecht über der Schüssel zu  halten.
Bis zum Flur Konnte ich mich schleppen und da bin ich dann zusammengesakt.
Der Papa hat mich auf dem Flur vorgefunden und meinen Freund dazugerufen,um mich dann irgendwie in die Wohnung zu tragen.

Unter beiden Armen haben sie mich gepackt und den Flur lang gezogen und als ich die Augen öffnete stand plötzlich der Cousin vor mir und hat mir eine Knarre vors Gesicht gehalten.
Plötzlich fing es in mir total an zu arbeiten und ich konnte mich wieder auf den Beinen halten und wollte so schnell wie möglich ins Bett.

Dort angekommen habe ich eine gefühlte Stunde in den Arm der Mama gelegen und geweint.
Ich weiß nicht mehr warum, aber ich konnte endlich schlafen und das war für mich in diesen Moment wohl das wichtigste.
Am nächsten Morgen bin ich ziemlich früh wach geworden und ich habe gemerkt das es mit dem brechen noch nicht vorbei war.
So schnell ich konnte bin ich aus dem Bett gesprungen und bin zur Toilette gerannt.
Ich weiß noch ganz genau, das ich an diesem Morgen einen weißen Karl Kani Pulli an hatte und darunter ein weißes T-Shirt.
Blitzschnell habe ich den Pulli von mir gepellt und dann habe ich schon das ganze T-Shirt vollgemacht.
Ein Glück das ich den Pulli von mir losbekommen habe.
Das Shirt habe ich einfach auf den Boden fallen lassen und bin zurück in die Wohnung gegangen.
Total erschöpft von meinem morgentlichen Brechanfall, bin ich ins Bett gefallen und war dann anschließend von totalen Kopfschmerzen geplagt.

Das Gegenmittel was mir dann angeboten wurde, war nichts anderes als eine Wodkaflasche.
Ich hab mir gedacht, wenn schon keine Tablette dann halt wieder dieses Zeug rein und so ging es dann weiter.

Ich bin so richtig auf den Geschmack von Alkohol gekommen und konnte es mir nur schwer vorstellen keinen mehr zu trinken.
Mir war egal ob es schädlich war oder nicht, ich wollte lediglich nur meinen Spaß haben und das mit 14 Jahren.

Doch dann kam der Tag als mein Freund mir sagte das er so nicht weiter machen könne und er wollte eine Beziehungspause.
Er wollte das ich ihn weder besuche noch irgendeinen telefonischen Kontakt zu ihm suche und das eine ganze Woche lang.
Seine Aussage hat mir den Boden unter den Füßen weggerissen.
Ich wusste sofort das es das aus für unsere Beziehung war.
Die Woche war einer der schwersten in meinem Leben.

Den ganzen Tag war ich auf der Gruppe und so hatte das Mädchen was es eh schon auf mich abgesehen hatte, freie Bahn mich noch weiter runter zu ziehen.
Sie hatte keine möglichkeit ausgelassen, um in mein Zimmer zu kommen und mir zu sagen wie scheiße und hässlich ich doch sei.
Ihr Terror ging total auf meine Psyche und ich wusste überhaupt nicht mehr weiter.

Am 7.12.2006 dann sollte ich meinen Freund anrufen, damit er mich endlich von meiner qual erlösen konnte und er sagte mir Eiskalt das er nicht mehr mit mir zusammen sein möchte und das es auch das beste wäre.
Mein ganzer Körper war mit einer Gänsehaut versehn und ich war so fertig wie noch nie.
Meine Mitbewohnerin, die mich mal mochte und mal nicht kam zu mir und fragte mich was los sei, ob wir jetzt noch zusammen seien und ich schüttelte den Kopf.
Sie strich mir über den Arm und ging dann weg und ich hörte wie sie zur meiner "Freundin" rannte und jubelte das er Schluss gemacht hatte.

Dann endlich wusste ich warum sie ständig so gemein zu mir war, sie wollte meinen Freund und sie hat ihn bekommen.
Ich konnte nur machtlos zuschauen und das war so schlimm.

Es hat dann auch nicht mehr lange gedauert und ich bin wieder zu meinem Vater gezogen.
Lange jedoch hat es mich nicht dort gehalten.
Ein neuer Jugendamt Termin wurde ausgemacht und dann stand wieder ein Gespräch an was mit mir passiert.

Mittlerweile waren andere Leute als Herr X für mich zuständig.
Herr Y und Frau U , Herr Y war mein Vormund und Frau U war dann der ersatz von Herr X.
Frau U hat mir ein Prospekt von einem Standprojekt in Scharrel gegeben.
Das ist eine Familie die zusammen mit den eigenen Kindern und zwei bis drei weiteren Jugendlichen in einem Haus auf dem Land wohnt.

Ich war ziemlich beeindruckt, weil es dort viele Tiere gab und ich total darauf stehe, besonders auf Hunde.
Bevor man überhaupt in eine Wohngruppe oder in so einem so genannten Standprojekt einziehen kann, muss man ein Aufnahmegespräch führen.
Da wird über einen gesprochen, z.B welche Probleme man hat und wie das dann so läuft, welche Regeln zu befolgen sind und was für Freiheiten man hat.

In der ersten Wohngruppe wo ich war, war es so, dass man in der Woche ab 20.00 Uhr Fernsehn durfte und man musste jeden Tag ein Amt erledigen, das heißt z.B Küche sauber machen oder Bad putzen, je nach dem wer für was eingeteilt worden ist.
Wer einen Freund oder eine Freundin hatte musste einen Monat mit ihr/ihm zusammen sein das man dann dort übernachten durfte.

Jeder hatte bestimmten Zeiten wann er ins Bett gehen musste oder wie lange er ausgang, also wie lange er raus durfte.
Haustiere waren NICHT erlaubt.

In dem Standprojekt durfte man dann ab 18.00 Uhr Fernsehn und man musste abwechselnd einmal die Woche das Bad putzen.
Wenn man einen Freund oder eine Freundin hatte, bestanden die Betreuer darauf das wir unsere Freunde oder unseren Freund oder Freundin einmal vorstellten.
Pflicht war das ein höflicher Umgangston herrschte sonst lief da gar nichts.
Jeden Tag wurde geholfen die Hauseigenen Pferde raus oder  reinzubringen.Stallarbeiten waren auch an der Tagesordnung.
Sowie gemeinsames Frühstücken, Mittag und Abendessen waren ein Pflichtprogramm, um alle an einem Tisch zu kriegen.

Das waren Regeln mit denen ich mich anfangs gut energieren konnte, anfangs aber nur!!!
Am 26.03.2007 bin ich dann in das Haus mit eingezogen.
Mir viel es schwer mich von Papa zu trennen, aber ich wusste das es für mich das beste war.
Oben in meinem neuen Zimmer habe ich meine Sachen hingestellt und erst mal geweint, weil ich mir total allein vorkam.
Meine Betreuerin hat versucht mich zu trösten, aber ich wollte mich nicht gleich auf sie einlassen und sie hat mir einen ihrer Hunde ins Zimmer geholt, weil sie wusste das ich Hunde gerne habe und ich mich dadurch ein wenig beruhigt hatte.
Es war ein kleiner Jack-Russel Namens Manta der einfach neben mir lag und ich mich in ihm reinkuschelte, es war echt toll wieder einen Hund in meiner nähe zu haben.

Unsere Zweisamkeit war aber nicht lang von Dauer.
Meine Betreuerin wollte das ich mit in den Stall komme, um ihr zu helfen.
Im laufe der Zeit lernte ich ihre Kinder kennen und ihren Mann.
Mir war das schon ziemlich viel am Anfang, aber ich wollte mir nicht all zu viel anmerken lassen.
Am Abendsbrottisch habe ich dann auch endlich die anderen Hunde richtig zu Gesicht bekommen und einer von ihnen hat mein Herz in Sturm erobert.
Es war die Riesenschnauzer-Hündin Hömmer.
Ich habe sofort gefragt ob sie die Nacht oben in mein Zimmer schlafen dürfte und sie durfte.(ein Jahr hat sie bei mir geschlafen, jeden Tag)
Ich wollte so schnell wie möglich nach oben und da habe ich sie gleich mit ins Bett genommen.
Blöderweise hat der Hund mein ganzes Bett eingenommen und irgendwie wollte ich sie nicht wegdrücken, weil sie mir schon Respekteinflößend rüber kam, also die erste Nacht war ziemlich ungemütlich, aber es ging.

Dann kam  mein erster Morgen den ich niemals vergessen werde.
Um 9.30 Uhr wurde ich geweckt, dass wir rechtzeitig um 10.00 Uhr frühstücken konnten.
Natürlich bin ich gleich aufgestanden und habe mich angezogen, aber ich habe keine weiteren anstalten gezeigt was das runter gehen betroffen hatte.
Meine Betreuerin kam zwei mal hoch bis ihr dann der Gedulsfaden riss und sie mich mit nach unten gezogen hatte.
In den Moment habe ich nur gedacht "wie kann man so scheiße sein? Wenn ich nicht will, dann will ich nicht".
Tja hat nicht viel gebracht ich saß dann doch unten bei den anderen.
Schnell habe ich gemerkt das ich da nicht so die lockere Hand am Arsch sitzen hatte.

Irgendwann hatte ich mich gut eingelebt, ich war dann jedes Wochenende zu Hause bei meinem Papa und da kam dann wieder ein Problem was mich total umgeworfen hatte.
Ich habe ungewöhnlicherweise mit im Schlafzimmer geschlafen.
Nachts dann bin ich wach geworden, weil ich eine Unbekannte Frauenstimme gehört habe.
Erst habe ich mir nichts dabei gedacht, aber dann war auf einmal alles still.
Sofort habe ich Papa angerufen und ihn gefragt was da für eine Frau war.
Er sagte mir das da keine Frau sei und er allein unten wäre,aber ich wusste er war nicht da.Irgendetwas hat mich dazu angetrieben laut loszuschreien das er mich belügen würde und wenn ich jetzt runter gehen würde, um zu schauen ob er da wäre und ich ihn dann nicht unten antreffe, wäre es das aller letzte mal das ich bei ihm zu besuch war.

Dann endlich hat er mir gesagt das er eine neue Frau kennen gelernt hat und er mit zu ihr gefahren ist.
Ich war so sauer und verletzt das ich Morgens um Vier Uhr meine Betreuerin angerufen habe, damit sie mich abholt und sie hat es gemacht.
Es hat lange gedauert bis ich wieder bei Papa zu Besuch war.
Als aller erstes wollte ich wissen warum er mich angelogen hatte und vor allem wer die Frau war.
Er hat es mir erklärt und ich musste mich damit abfinden.
Ein Glück das sie nicht schon bei Papa eingezgen war, aber das sollte sich schnell ändern.

Ich habe im Sommer ein Praktikum bei meinem Betreuer gemacht und ich musste die Vorbereitungen für die anstehende Fachmesse Jugend treffen.
Papa hat mich angerufen und mich gefragt ob ich Lust hätte mit zu Oma zu fahren und ich habe sofort ja gesagt, dann sagte er mir das seine neue Freundin auch mitfahren würde und ich war sofort geknickt, weil ich keine Lust hatte das sie meine Familie kennen lernt und vor allem niht mit uns zusammen ist.
Trotzdem habe ich eingewilligt und bin mit den beiden dann zur meiner Oma gefahren.
Die beiden haben mich dann von der Fachmesse Jugend abgeholt und ich fande sie auf den ersten Blick total scheiße.
Sie war eine ganz andere Liga als die Freundin davor und irgendwie mochte ich sie nicht, trotzdem habe ich ihr "Hallo"
gesagt.
Was mir als aller erstes an ihr aufgefallen war,war das sie echt lange Wimpern hatte, die dazu noch echt schön waren.
Wir sind also losgefahren.
Wie es ja für die meisten Russen üblich ist, hatte auch sie einen BMW, wo auch noch RAUCHVERBOT war , echt scheiße.
Normalerweise fahren wir ca. 2Std,. bis zur Oma, aber wegen dem ständigen anhalten, wegen den Raucherpausen hat es natürlich länger gedauert.
Ich war so froh das wir endlich da waren.
Die Zeit mit ihr war dann doch nicht so schlimm, wie ich es mir vorgestellt hatte.
Dann kam der Tag als sie bei uns eingezogen ist und von da an habe ich angefangen sie überhaupt nicht mehr zu mögen, ja sogar regelrecht angefangen sie zu hassen und wenn ich jetzt so nachdenke kann ich sie schon nicht mehr sehen, weil ich echt richtig unnormall schlechte Laune bekomme, wenn ich sie sehe, aber dazu später mehr.

Sie zog also bei uns ein und dann fing es auch an, dass sie über mich bestimmen wollte, sozu sagen einen Mutter ersatz, der sie natürlich niemals sein wird, zu werden.
Sie wollte mir sagen wann ich zu Hause zu sein habe, wann ich mein Zimmer auzuräumen habe, wann und wer mich besuchen darf und all solche Dinge und da ist sie bei mir an der total falschen Addresse gewesen und heute noch.

Ich musste anfangs zum Glück nicht jeden Tag das tun was sie wollte oder ihr über den Weg laufen müssen, weil ich ja noch in der Wohngruppe gewohnt hatte.
Da gabs auch eine menge Trubel.
Nach einiger Zeit war ich schon total abgenervt davon, das ständig zusammen gegessen werden musste oder das man draußen bei den Pferden soviel helfen musste.
Nach 1 1/2 Jahren aufenthalt, kam ein Mädchen in die Gruppe die echt der Hammer war.
Sie ist Afrikanerin und Kifferin durch und durch.
Nicht nur das sie gekifft hatte, sie war die erste schwarze Freundin die ich hatte und dazu dann auch noch meine beste.
Am ersten Tag haben wir erst mal darüber gesprochen wer schon welche erfahrungen gemacht hatte und sie war mit ihren 15 Jahren eindeutig die, die mich aus der Bahn kicken konnte, aber trotzdem haben wir uns von anfang an gut verstanden und alles zusammen gamcht.

Ich hatte ihr versprochen am nächsten Tag was aus der Schule mitzubringen , um den Tag ein bisschen interessanter zu gestalten.
Natürlich war es für mich nicht schwer Gras in der Schule klar zu machen, weil ich einen guten Freund in meiner Klasse hatte, der damit dealt.
Ich konnte es kaum erwarten aus der Schule zu kommen, leider musste ich erst essen und ich habe mich so schrecklich beeilt, das ich sofort hoch in das Zimmer meiner Freundin gelangen konnte.
Sie hat sich glaube ein bisschen erschrocken, weil ich so in das Zimmer gestürmt kam, aber ich wollte so schnell wie möglich den Joint gebaut haben und dann raus um einen zu rauchen.

Wir sind in ein kleines Waldstückchen gegangen und haben uns den Joint schmecken lassen, aber da wir an der frischen Luft waren hat er gar nicht geknallt, als wir dann wieder reinkamen ging es mir schon ein bisschen anders, aber es war nicht Weltbewegend.
Aufeinmal hat unsere Betreuerin verlangt das wir SOFORT in die Stube kommen sollen und ich habe meiner Freundin dann ganz schnell erklärt ,wenn man in die Stube muss, gibt es Ärger.

Das andere Mädchen hatte uns verpetzt und von den Tag an dann, habe ich mir geschworen ihr irgendwann die rechnung dafür geben werde.
Zu meinem Pech wollte meine Betreurin auch noch mit mir allein sprechen, weil sie wusste das sie mich so schneller rankriegen würde, aber ich habe meinen Mund gehalten, weil ich wusste das meine Freundin erst in der probezeit war und jeder zeit wieder rausfliegen konnte.
Meine Freundin war oben in ihrem Zimmer und hat versucht irgendetwas mitzubekommen.
Sie hatte glücklicherweise das Zimmer über der Stube, aber sie hat mich nacher dann erzählt das sie überhaupt nichts hören konnte.

Ich war total am heulen und dann hat meine Betreuerin meine Freundin mit runter geholt.
Sie hatte sich schräg gegenüber von mir gesetzt, um an meinem Gesichtsausdruck auszumachen was ich gesagt habe, aber ich habe stumpf an ihr vorbei nach draußen geschaut.
Dann plötzlich kam der entscheidene Satz der uns gezeigt hat das wir die besten Freunde waren.

Sie hat klar und deutlich gesagt "nein wir haben nicht gekifft"
Erst dachte ich, ich hätte mich verhört, aber ich hatte es nicht und ich war mehr als nur erleichtert.
Oben im Zimmer haben wir uns in den Arm genommen und ab da haben wir nichts mehr alleine gmacht.
Ein halbes Jahr habe ich mit in ihrem Zimmer gschlafen.
Es war oft so,das sie dann das Gras besorgt hat und das erste mal als wir richtig gekifft haben,hatte ich den übelsten Lachflash überhaupt.

An einem Sonnatg Abend saßen wir oben im Zimmer und ich habe die Mische gemacht.
Am Anfang hat meine Freundin angefangen zu rauchen und ch habe in dr zwischenzeit mit einer Deoflasche an der Tür gehockt und habe aufgepasst das niemand kommt, dann war ich dran.
Ich nahm meinen "kopf" und stopfte es in das angefertigte AluChillum und zog den "kopf" hoch.
Der rauch stieg in die Flasche und mir wurde beim anblick schon schlecht, weil ich wusste das ich das alles ziehen musste,um etwas zu spüren.
Sofort zog ich alles auf Lunge und ich merkte, wie sich alles um mich drehte.
auf der Fensterbank lag ein weiterer "kopf" für mich und ich zog ihn gleich hinterher.
Meine Freundin fing dann an im Zimmer rumzusprühen und verstaute die Sachen in einem kleinen Schrank.
Wir legten uns ins Bett und ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lachen .
Meine Freundin konnte das gar nicht verstehen und hat einfach geschlafen.
Das war mein erstes richtiges kiffen und es wurde noch besser.


jeden Tag haben wir gerkifft und manchmal war ich so breit das ich gar nichts mehr konnte.
das eine mal habe ich sogar XTC, Batmans besorgt.
So blöd wie wir waren haben wir sie Sonntag Abend genommen, aber zum Glück nur ein halbes, trotzdem waren wir die ganze Nacht wach und haben vielleicht eine halbe Stunde vor dem aufstehen geschlafen.

Wir haben uns sofort das andere halbe Ding geschmissen, um wach zu werden, aber es hat gar nicht geholfen.
In der Schule konnte ich kaum meine Augen aufhalten, aber ich habe ganze Sechs Stunden durchgehalten und war dann erst um Drei Uhr zu Hause.
Als ich dann ins Zimmer kam, lag meine Freundin im Bett und hat gepennt.
Ich habe sie kurz geweckt, damit wir rauchen konnten und dann hat sie mir erzählt das sie nur eine Stunde in der Schule war und sie dann von unserer Betreuerin abgeholt worden ist.
Bohr ich war so sauer, dass ich nicht auf die Idee gekommen war, aber ich konnte es nicht ändern.
Unsere Betreuerin hat uns angeshen, dass es uns überhaupt nicht gut ging und so hat sie entschieden das wir erst mal zu Hause bleiben sollen und das haben wir richtig ausgenuzt.
Den ganzen Tag haben wir gepennt, noch nicht einmal zum essen sind wir runter gegangen, weil wir so müde waren und das ging drei Tage so.
Eigentlich haben wir ständig gekifft und nichts anderes im Kopf gehabt.
Der Sommer kam und somit wieder ein Teil in meinem Leben der mich total umgehauen hat.
Meine Tante aus Tirol wollte nach Deutschland kommen und die erste Woche hatte sie bei uns verbracht.
Sie kam zu einem Zeitpunkt wo auch die Polen bei uns waren


Die Polen waren auch immer eine möglichkeit für mich, um an Alkohol zu kommen, aber dazu später mehr.
Jeden falls konnte ich den ganzen Tag mit meiner Tante verbringen und das fande ich schön.
Nach einer Woche dann sind wir dann Oma gefahren um meine Tante dort abzuliefern und ihr Sohn war dann auch da also mein Couisn.
ich weiß nicht als er mich gesehen hat, hatte er Hals auf mich, weil meine Tante Gras bei meinen Bruder gekauft hat und er sie irgendwie beschissen hatte und ich ausliefern sollte.
Ich glaube er dachte, dass ich auch was mit dem beschiss zu tun hatte.
Naja nach vier Wochen dann, stand meine Tante wieder vor der Tür, sie war mit meinem Cuosin und seiner damalgien Freundinn gekommen und ich habe echt nicht schlecht geguckt,weil ich gar nicht gewusst hatte das sie zu uns kommen und ich stand natürlich in meinen Schlaklamotten da.
Bestehend aus einer schwarzen Leggins,blauer Boxershort,roten Pulli und anbstehenden Haaren, ganz toll, aber war mir dann doch egal, immerhin war es ja meine Familie und nicht wer weiß wer.

Wir saßen alle zusammen in der Stube und ich war ziemlich ruhig, was für mich eigentlich nicht üblich war.
Mein Cousin  hat mich fotografiert und ich erst habe ich es gar nicht gecheckt, erst als er es mir später gezeigt hat.
Von Zeit zur Zeit wurde ich dann warm mit ihm.
Wir saßen alle draußen und er hat dann gefragt ob die Freundin meines Vaters ihm die Haare schneiden könne.
Sie tat es auch.

Ich war natürlich super neugierig und hatte das bedürfniss in seiner nähe zu sein.
Ich hatte richtig gute Laune und zurück auf der Terasse sollte ich dann noch seinen Pony weg machen, weil er ihn doch nicht bestehen lassen wollte.
In der Zeit wo meine Tante da war,waren auch die Polen da und ich habe meinen Cousin gefragt ob er Lust habe mal mit rüber zu kommen, um die Polen kenn zu lernen und er hatte Lust.
Seine Freundin kam dann mit meiner Tante nach und schnell hat sich herrausgestellt das die Freundin meines Cousins keinerlei interesse hatte mit uns da zu sitzen und sie ging sie wieder rüber.

Wir hatten auch ohne sie eine menge Spaß da und haben ausgibig getrunken.
Ich wusste nicht das mein Cousin ziemlich emotional eingestellt war und irgendwann überkamen ihn seine emotionen und er hat angefangen zu wein und ab da waren wir ein Herz und eine Seele.
Einer der Polen hat sich auch übetrieben gut mit ihm verstanden und obwohl wir zwei verschiedene Kulturen waren konnten wir uns super verständigen.

"Glatzi", der Pole überhaupt ist mit meinem Cousin ins Bad gegangen und wollten alleine sein.
Meine Tante und ich haben in der Stube mit den anderen beiden gesessen.
Einer der Polen wollte dann mit mir tanzen und als mein Couisn und "Glatzi" wieder in die Stube kamen, hat er mir schnell zu verstehen gegeben das er es nicht so gern sieht das ein deutlich älterer Mann mich so in den Arm nimmt und mit mir tanzt.
Es wurde später und später und die Freundin von meinen Cousin wollte plötzlich nach Hause, aber er wollte bleiben und auf einmal hat sie sich Nacht aus dem Staub gemacht.
Mein Vater und  seine Freundin hat dann verlangt das wir drei, also meine Tante, mein Cousin und ich sofort rüber kommen sollen, weil sie sonst dir Tür abschließen werden.

Meine Tante fande das gar nicht lustig, weil sie deutlich älter war als mein Vater und sich dieses bevormunden nicht gefallen lassen wollte.
Irgendwann haben wir uns dann rüber geschlichen und die Tür war echt abgeschlossen, aber ich hatte glücklicherweise ieinen Schlüssel mit.
Wir haben uns noch ein bisschen in die Stube gesetzt und meine Tante wollte dann auch schlafen gehen, weil sie sich ein bisschen betrunken fühlte und einfach nur noch müde war.
Mein Cousin und ich haben  noch in der Stube gesessen und geredet.
Irgendwann bin ich dann eingeschlafen.
Er hat mit seinem Kopf an meinem geschlafen und am nächsten morgen dann haben seine Füße an meinem Kopf gelegen, richtig ekelig.
Irgendwann hat es dann geklingelt und dann stand wieder seine Freundin vor der Tür und wollte ihren Freund wieder mitnehmen.

Ich war richtig traurig als sie fahren wollten und als er dann ins Auto gestiegen ist habe ich angefangen zu weinen und meine Tante auch.
Ja und dann war er wieder weg.
Er war lange nicht in meinem leben, ganze 11 Jahre und ich dachte das wäre das letzte mal das ich ihn sehen würde, aber das war es nicht.
Meine Tante hat mir seine Handynummer gegeben und wir haben die ganze Zeit getextet und ich hatte zum Schluss nur noch ein Ziel ,dass Ziel ihn zu bekommen, egal wie.
Ich habe meiner Tante anvertraut, dass ich ungewöhmlicherweise ziemlich viel interesse an ihren Sohn hatte und was sie davon denken würde, wenn ich alles daran setzten würde um ihn zu bekommen und sie fande die Idee nicht schlecht, weil sie die aktuelle Freundin meines Cousins nicht mochte.

Gemeinsam mit meiner Tante und der Freundin meines Vaters, schmiedeten wir einen Plan.
Etappenweise bin ich dann vorgegangen.
Die erste Phase war ihn zu schreiben und soviel wie möglich mit ihm zu telefonieren und das war einer der leichten Phasen, weil er mich auch sehr mochte wie ich später merkte.
Ich redete über alles was mich bedrückte und was mich freute.
An einem Abend auf der Grupee, lag ich mit meiner besten Freundin im Bett, sie war längst am schlafen, aber ich habe kein Auge zubekommen, weil die Gefühle die ich mittlerweile für meinem Cousin entwickelt hatte, zu groß waren und kurzer Hand, griff ich zu meinem Handy und habe ihm gebeichtet was mir auf dem Herzen lag und wenige Minuten kam eine Antwort zurück die mir das Herz in die Hose rutschen ließ.
Er schrieb mir das er genauso für mich empfinden würde , aber er nicht wüsste wie das von statten gehen soll.
Es war nicht nur das wir Kilometerweise auseinander waren, dazu kam das er in einer Beziehung war und das schon seid 5 Jahren und er sie nicht einfach so beenden könne, weil er ja schon so viel mit ihr durch hatte.

Trotzdem haben wir Tag und Nacht telefoniert und irgendwann habe ich dann mit meiner damaligen Betreuerin gesprochen und sie gefragt ob ich runter nach Castrop-Rauxel fahren dürfe, um endlich mal meinen Cousin zu besuchen und sie hat es sofort erlaubt.
Ich war überglücklich, weil ich wusste das ich von meinem Ziel nicht mehr weit entfernt war.

2 Std. bin ich mit dem Zug gefahren und dann kam mein Cousin am Bahnhof an und ich war super aufgeregt, weil ich ihn endlich wieder sehen konnte.
Wir sind durch Castrop gelaufen und ich habe ihn total vollgequatscht und habe ihn gesagt das ich finde, dass der Ort total komisch für mich wäre, weil ich nie wirklich die Stadt um mich hatte.
An seiner Wohnung angekommen habe ich ihm schnell noch mal unser Codewort für "Ich Liebe Dich" gesagt.
Bei uns hieß es "Ich hab Dich Lieb und so" ......

Wir gingen dursch Treppenhaus und mir kam es sovor als würden die Stufen gar nicht ändern.
Ganz oben angekommen schloss er die Haustür auf und ich stand in einem hellen Flur.
Gleich auf der linken Seite war das Bad und auf der rechten Seite war dann das Gästezimmer.
Den Flur durch war die Stube und dann wieder auf der linken Seite war die Küche und das Schlafzimmer gleich neben an.
Die Wohnung war schön hell und freundlich, ich habe mich gleich wohlgefühlt.

Wir gingen ins Gästezimmer und haben uns auf´s Sofa gesetzt und dann haben ich ihn eine Folie in die Hand gedrückt.
Er schaute mich an und dann hat er begriffen das ich ihn Gras mitgebracht habe.
Ich fing gleich an zwei Köpfe zu bauen.
Als erstes habe ich das Gras kleingemacht und dann mit etwas Tabak gemischt und ins Chellom einer Bong getan.
DAs Feuer an dem Chellom angestezt, habe ich mit einem kräftigen Zug alles weggezogen und mich zurück gelehnt.
Mein Cousin staunte nicht schlecht und rauchte dann seinen Kopf.
Von der Qualität war er begeistert und lehnte sich auch kurz zurück.
Ich merkte wie das schummrige Gefühl in mir einsetzte und ich sagte das ich raus wolle, um die Gegend zu sehen.
Es war lange her das ich hier war und dann kamen wir an der Wohnung an wo meine Tante vor sehr langer Ziet gelebt hatte und mir viel sofort ein wo welcher Raum war.
Mein Cousin wollte wissen ob ich nicht nur  qutaschte und fragte mich.
Ohne zu zögern fing ich an die Räume aufzuzählen und erzählte ihm dann auch wo welche Dinge standen und seine Augen wurde bei meiner erzählung immer größer.

Mir gefiel es zu erzählen und er hörte aufmerksam und geduldig zu.
Irgendwann sind wir dann wieder zu einem Freund von ihm gegangen.
Ich war gleich Feuer und Flamme für die ganzen Leute.
Ich habe mich trotzdem erst ein wenig zurück gehalten und habe mich an meinem Cousin angelehnt und meine Bravo gelesen.
Mit der Zeit ging ein eimer (selbstgebaute Bong) rum und landete dann bei mir.
Voller freude habe ich sie gefasst und wieder kräftig durchgezogen, aber ich hatte nicht genug und habe immer mehr geraucht und dazu dann noch angefangen zu trinken. Ich fing an mich gedanklich abzukapseln.
In den Raum habe ich niemanden mehr wahrgenommen, ich war nur noch mit mir beschäftigt und plötzlich merkte ich das ich mich übergeben musste und habe gefragt wo die Toilette ist.
Mir kam es sovor als wenn ich meine Augen kaum noch aufhalten konnte und das, das was ich sage, genuschelt aus meinem Mund stolperte.
Als mir endlich gesagt wurde wo die Toilette ist, bin ich losgestürmt und habe grade es garde so geschaft.
Es kam mir wie eine Ewigkeit vor, die ich im Bad verbracht hatte und tatsächlich kam mein Cousin und fragte mich ob alles in Ordnung sei und das war es ganz und gar nicht.
Bei mir ist so das, wenn ich getrunken habe, werde ich total emotional und heule die ganze Zeit rum.
Wir haben eine kurze Zeit im Bad verbracht und dann hat mich auch noch mein Vater angerufen und wollte wissen was ich mache.
Bemüht darum, dass er nicht merkt das ich heule, habe ich ihm gesagt das wir in der Stube sitzen und fern schauen.
Nach dem Telefonat sind mein Cousin und ich zurück in die Stube gegangen und ich war voll weg.
Totall zurückgezogen in meiner eigenen Welt saß ich in der Stube und wartete darauf das wir dann gehen und endlich war es soweit, alle zogen sich an und wir wollten dann zu einem Kumpel meines Cousins gehen.
Draußen an der frischen Luft bin ich wieder zu mir gekommen und dann habe ich auch alles wieder richtig wahrnehmen können und dann kam es zum Streit zwischen meinem Cousin und einem Freund von ihm und ganz plötzlich wollte er nach Hause, aber ich habe nicht den Drang verspührt schon zu gehen und wurde sauer.
Wir standen an einer Straße und ich bin einfach rüber gelaufen auf dem gegenüberliegendem Friedhof.
Es war stockdunkel und bin über das Gelände gelaufen und im gehen habe ich dann die kappi und die Tasche meines Cousins weggeschmissen und mich in einer Ecke verkrochen.
Es waren gefühlte 10 Minuten die ich alleine war und plötzlich habe ich es mit der Angst zu tun bekommen und habe verzweifelt meinen Cousin gesucht.
Er kam mir dann auch schon entgegen und nahm mich im Arm und sagte mir das ich das nie weider machen solle und dann hat er mich geküsst.
Ich glaube es hat ihn viel Mut gekostet und trotzdem habe ich mich gefreut und ich habe es in vollen Zügen genossen.
Wir setzten uns auf einer Bank und haben Arm in Arm gesessen und haben uns die ganze Zeit geküsst .
Es war eine schöne Nacht klar und voll besetzt mit Sternen.

Er sagte mir dann das es Zeit ist nach Hause zu gehen, weil seine Freundin warten würde und  wiederwillig bin ich mitgegangen.
Bei ihm angekommen,  habe ich ein bisschen mit seiner Freundin gesprochen und irgendwann bin ich dann ins Zimmer gegangen.
Wir haben uns ein paar weitere Köpfe hochgezogen und dann bin ich eingeschlafen.
Am nächsten Morgen habe ich bemerkt das mein Cousin am Fußende lag und geschlafen hat.
Mir war das etwas unangenehm, weil er nicht bei seiner Freundin geschlafen hat und sie vermutlich sauer war, aber sie war auch noch am schlsfen, also schlich ich mich mit meinem Bettzeug in die Stube und ließ mich auf dem Sofa nieder.
Schnell schlief ich wieder ein und wurde dann von den Schritten der beiden wach.
Ich ging ins Bad um zu duschen und anschließend fuhr ich dann mit seiner Freundin einkaufen.

Mittags fuhr sie dann zur Arbeit und ich war endlich mit meinem Cousin allein.
Fast den ganzen Tag saßen wir im Zimmer und haben gekuschelt und geknutscht.
Mein ganzes Kinn war rot von seinem Bart, aber das war mir egal.
Anschließend dann ahben wir uns fertig egmacht und haben uns  dann auf den Weg zu meinem anderen Cousin, seinen Bruder gemacht.
Es war ein weiter weg und ich bin überwiegend Barfuß gelaufen, weil meine Schule total drückten.
Ständig wollte ich anhalten , um ihn zu küssen und als wir dann in der Straße meines  Cousins waren, hat er mir dann gesagt das ich mich zurück halten soll, weil er, sein bruder das nicht wusste und auch nicht wissen sollte.

Die Aufregung in mir stieg, da ich ihn auch so lange nicht gesehen hatte.
Wir saßen hintem im Garten und ich war total ruhig, was für mich zu der Zeit gar nicht üblich war.
So langsam wurde es dunkel und wir haben uns dann wieder auf den Heimweg gemacht.
Mein anderer Cousin kam mit dem Auto hinter uns her und hat gefragt ob er uns mitnehmen solle, aber ich habe dankent abgelehnt, weil ich mit meinem Cousin allein sein wollte, dies behilt ich jedoch für mich.
Er meinte nur , wenn ich das meine dann bitte sehr und so fuhr er dann weg.
Nachdem wir aus der reichweite seines Hauses waren, griff ich nach der Hand meines Cousins und erhaschte mir einen Kuss.
Der Tag ging schnell zu ende und ich hatte nur noch einen Tag mit ihm.
Ich wusste ich müsse irgendetwas tun.
Am nächsten Tag habe ich mich angezogen und meinte zu meinem Cousin das ich noch ein bisschen rausgehe, um allein zu sein.
Ich habe versucht einen Platz zu finden, wo mich keiner sehen konnte und habe dann Stunden verbracht bis mein Zug abfuhr.

Ständig hatte mein Handy geklingelt, es war mein Cosuin, aber ich habe ihn immer und immer wieder weggedrückt.
Seine Freundin versuchte es bei mir und auch mein Vater und meine Betreuerin haben ständig durchgeklingelt, aber ich wollte mit niemanden reden.
Für mich brach eine Welt zusammen, wenn ich nur daran dachte meinen Cousin wieder zu verlassen.
Irgendwann bekam ich eine Nachricht von ihm.
Er schrieb mir, dass er sich Sorgen macht und er wolle das ich ran gehe.
Es klingelte wieder und ich sagte ihm dann wo ich bin.
er verlangte von mir das ich nicht weggehe und ich bin geblieben.
Ich setzte mich auf einer Mauer und wartete.
Als er kam, nahm er mich in den Arm und ich weinte, weil ich nicht wieder weg wollte und das sagte ich ihm auch.
Er hat versucht mir klar zu machen, das ich nicht einfach bleiben könnte.

Er nahm mich an die Hand und wir gingen spazieren.
Ich vermied die Hauptstraße, weil ich das Gefühl hatte das seine Freundin mit dem Auto rumfuhr und mich suchte.
Wir gingen durch ein kleines waldstückchen und kamen letzten Endes am Kanal an.
Wir ließen uns an einem Platz nieder, wo man ein nicht direkt sehen konnte.
Auf dem Weg dorthin hatten wir uns noch Alkohol von meinem BK (Bekleidungsgeld) geholt.
Ich fing ausgibig an zu trinken und ließ meine Füße im Wasser baumeln.
Ich kann mich nicht mehr daran erinnern worüber wir sprachen, aber ich kann mich daran erinnern das meine Betruerin immer noch versuchte mich anzurfen.
Ich wurde sauer und schmiss mein Handy mit voller wucht auf den Boden.
Flaschen flogen rum und dann flog mein Handy in den Kanal.
Ich war fertig, ich hatte so Angst das ich zurück muss und mein Cousin zog los , um neuen Alkohol zu holen.
Er nahm mich noch einmal in den Arm und ich sagte ihm dann das erste mal das ich ihn Liebe und er erwiederte es sofort.
Als er ging, saß ich allein da und fing an zu weinen.
Irgendwann hielt ein Auto und eine Frau stigen aus.
Sofort hatte ich Panik, aber dann sah ich das sie mit einem Hund da war uns sie spielte Ball mit ihm im Wasser.
Lange beobachtete ich die beiden und dann ging ich zu ihr hin und fragte sie, ob ich ihren Hund streicheln dürfe und ich durfte.

Mein Cousin kam zurück und die Frau fuhr wieder weg.
Mein Cousin sah nicht grade glücklich aus.
Ich fragte ihn was los sei und er erzählte mir das meine Betreuerin mit ihm telefoniert hat und ihm sagte, dass sie die Polzei verständigen muss.
Ich war verzweifelt und wusste einfach nicht mehr weiter und zu meinem Pech bemerkte ich, dass ihm die Tüte mit den Flaschen runtergefallen war und er nur zwei Bierflaschen retten konnte.
Ich  zog mir eine Flasche rein und dann haben wir uns wieder auf den Weg gemacht und waren dann irgendwann auf einem Parkplatz eines Einkaufszentrum.
Wir haben abgemacht das er vorgehen würde und ich dann einige Minuten später nachkommen solle.
Ich dachte mir, dass seine Freundin mich verstehen würde und es kein Stress geben würde von ihrer Seite aus, aber ich wurde eines bessen belert.
Mit Herklopfen klingelte ich an der Haustür und sie öffnete sie und fing gleich an mich anzuschreien, dass ich mich verpissen solle und was mir eigentlich einfallen würde so schlecht über sie zu reden.
Anfangs habe ich gar nicht verstanden was sie von mir wollte und dann begriff ich.
Sie hatte mein Tagebuch gelesen und meinte zu mir sie hat nur darein geschaut, weil sie sich Sorgen machte und das auch noch ohne Grund.
ich dachte, ich hör nicht richtig, aber ich bin gegangen, ohne Klamotten bin ich die Treppe runtergestürmt und habe mich auf den Bürgetsteig gesetzt, um auf meinen Cousin zu warten.

Er kam auch kurze Zeit später runter und sagte mir das es besser wäre wenn ich von dem Haus verschwinden würde, weil seine Freundin sonst runter kommen würde.
Zwei Stunden sind wir draußen rumgelaufen und ich war schon super müde.
Mein Cousin wollte das ich wieder mit zur Wohnung komme, aber ich wollte nicht, weil ich mir nicht sicher war das sie da war.
Er ging vor und sagte mir dann das sie nicht da sei.
Ich bin direkt mit ihmm is Bett gegangen und am nächsten Morgen kam sie mit ihrer Mutter zurück und sagte mir ich hätte besuch.
Mir kam das total blöd vor, weil mich da keiner kannte der mich besuchen kommen wollte und dann stand plötzlich die Polizei vor mir.
Mir rutschte das Herz in die Hose.

Zwei Brecher standen vor mir.
Der eine war braun Haarig und trug eine Brille.
Der andere war blond und trug ebenfalss eine Brille und beide hatten äußerst gepflegte Hände.
Sie wollten das ich mit zur Wache komme, aber ich hatte keine Lust gehabt und trotzdem habe ich angefangen meine Sachen zu packen.
Die Polizisten waren hinter mir gegangen und ich hatte auf einmal eine kurzschluss Reaktion.
Ich schlug die Haustür hinter mir zu und schmiss meine Tasche in den Hausflur und hatte nur noch den Gedanken zu rennen.
Ich rannte auf die Straße und wollte nur noch weg.
Einer der Polizisten war dicht hinter m ir und ich bog kurz entschlossen nach rechts in einer Seitengasse ein.
Plötzlich griff eine Hand nach mir und riss mich um.
Ich wollte mich losreißen und habe rumgeschrien und dann haben sie mich an einer weißen Hauswand gedrückt und versuchten mir Handschellen umzulegen.
Mit tritten versuchte ich mich frei zu kämpfen, aber der zweite kam und drehte mir mit wucht den Arm um und dann gab ich auf, weil es so sehr schmerzte.
Die Passanten schauten alle und ich war ziemlich geladen.

Sie drückten mich ins Auto und dann fuhren wir los.
Im Auto versuchte ich die Handschellen über mein Handgelenkt zu schieben, aber sie waren einfach zu fest.
Der Beamte schrie mich an und reisste meinen Körper um und hielt meine Arme fest.
Als wir dann bei der Wache waren, sagten sie mir noch einmal das es keinen Zweck hätte abzuhauen, weil sie eh schneller waren als ich.
Wir gingen durch die Wache und ich versuchte mir den Weg ins freie zu merken, aber ich war einfach zu aufgeregt.
In einem kleinen Raum setzte ich mich auf einen Stuhl und die Polizei machte keine anstalten mir die Handschellen abzunehmen.
Sie fragten mich wie ich heiße und bei jeder Frage antwortete ich mit "keine Ahnung".......

Mir war klar das sie wussten wer ich bin und dann fingen sie an sich über meinen Nachnamen lustig zu machen, weil der aus dem Tschechischen kommt.
Ich dachte ich wäre im falschen Film und dann endlich nahmen sie mir die Handschellen ab und dann war auch schon Dienstwechsel.
Zwei Azubis sollten auf mich aufpassen.
Die Tür nach draußen stand offen und ich versuchte den Weg ins freie noch einmal in Gedanken abzulaufen.
Ohne jeglichen Gedanken  zusammen zu fassen, stand ich auf und rannte einfach los.
Ich wusste nicht wohin ich rennen sollte und ich bemerkte das viele Beamte hinter mir her rannten und als ich eine Sackkasse erreichte, drehte ich mich um, aber da standen schon die Polizisten und griffen nach mir.

Ein älterer fasste mir in die Haare und riss mich die Stufen runter.
Er schrie mich an und sagte mir, wenn ich nich einmal versuchen würde wegzulaufen , kettet er mich an die Heizung.
Ich kam mir so blöd dabei vor und dann passten vier Leute auf mich auf.
Eine Stunde verging und ich musste auf die Toilette.
Erst wollten sie mich nicht lassen und dann stellten sie in den Gang zur Toilette drei Beamte hin und an dem Klo selber noch zwei.
Eine große Eisentür öffnete sich und ich wurde beim eintritt direkt eingeschlossen.
Mir gefiel das gar nicht eingeschlossen zu werden, aber mir blieb nichts anderes übrig.
Fünf Minuten hielt ich mich in en kalten dunklen Raum auf und dann klopfe es an der Tür und eine Stimme fragte mich, ob ich fertig sei und im selben Augenblick hörte ich wie sich das Schloss drehte.
Überall standen Beamte und es gab keine Chance zu entkommen.

Ganze vier Stunden verbrachte ich auf der Wache und dann kam meine Betreuerin und sie sah sehr wütend aus.
Sie verlangte einen kurzen Moment allein mit mir zu sein und dann fragte sie mich was mir eigentlich einfallen würde und ob ich mich nicht schämen würde so eine Aktion zu reißen.
Ich wollte nicht mit ihr reden und dann sagte sie das wir jetzt fahren würden.
Ich stieg in den alten blauen Bulli und sie schloss die Tür ab.
Nicht ein Wort haben wir miteinander gewechselt und kurz unserem zu Hause sagte sie mir das ich gleich mit in die Stube sollte, weil sie mit mir reden will.
Mir war klar das sie gleich wieder schreien würde, sie war eine die bei Stress nie ruhig bleiben konnte und sie hat ein selten aussprechen lassen, dass hasste ich bei ihr.
Wir saßen mit ihrem Mann in der Stube und sie fragte mich ob ich noch bei ihnen wohnen möchte und ich antwortete ihr trocken mit Nein.
Dann zog sie mich vom Sofa und schob mich zur Haustür raus.

War es das jetzt ?
Kann ich jetzt echt gehen ?
Meint sie das ernst ?

Ich freute mich innerlich, aber trug es bewusst nicht nach außen aus.
Sie rief mich noch einmal zurück und wollte meine Hosentaschen kontrollieren, weil sie der Meinung war, dass ich sie die ganzen 2 1/2 Jahre beklaut hätte.
Damit ich keiner Disskusion mit ihr ausgesetzt war, zeigte ich ihr meine Taschen und bin dann abgezogen.
Auf den Weg fing ich an zu heulen, weil ich es einfach nicht fassen konnte, dass ich nicht mehr bei ihr wohnen musste.
Ich m achte mich auf den Weg zum 6 Kilometer enfernten Bahnhof und wollte wieder zu meinem Cousin fahren.
2 Kilometer vorm Bahnhof sichtete ich zwei Streifenwagen und ich wusste, sie wollten mich.
Sie hielten an und fragten ob ich die Vanessa sei und ich antwortete mit ja.
Weitere Fragen kamen und dann wollten sie wissen ob ich auf den Weg zu meinen Cousin sei und ich war in Panik und sagte ihenen das ich zu meinen Vater will.
Ich sollte einsteigen und dann sagten sie mir das wir erst mal wieder zu meinen Betreuern fahren und sofort wehrte ich mich und fing an zu weinen und wollte ihnen klarmachen das ich auf keinen Fall zurück dahin will.

Trotzdem sind wir dahin gefahren und ich sollte mit einem Polizisten im Auto sitzen bleiben, der andere stieg aus und redete mit meinen Betreuern und sagte ihnen, dass sie mich mit auf die Wache nehmen würden, damit mein Vater mich holen kommt.
Also fuhr ich mit ihnen mit und wartete im Vorraum auf meinem Vater und als er kam, ging ich direkt auf ihn zu und wollte in seine Arme, aber er wies mich ab und sagte ich solle ins Auto einsteigen.
Seine Freundin schaute mich abwertend an und redete nicht mit mir.
Im Auto dann machten mir beide Vorwürfe und schrien mich an.
Ich fing an mit der Freundin zu disskutieren und sagte ihr, dass sie das alles nichts angehen würde, weil sie kein Familienmitglied sei und sie es auch nie sein wird.
Sie fing an mich zu beleidigen mit "Fotze" und sagte ich sei abschaum und unterbelichtet.
Mich haben die Worte so verletzt und ich beleidigte sie zurück.
Men VAter hielt eiskalt zur seiner Freundin und ihm war es egal das sie mich auch so runter machte.
Zu Hause angekommen, gimg ich in mein Zimmer und dann wollte sie mir auch noch das arauchen verbieten.
Ich setzte mich in mein Zimmer und drehte mir eine Zigarette und dann schlug sie mir den Tabak aus der Hand.
In den Moment habe ich rot gesehen, weil ich mir von ihr nichts gefallen lassen wollte.
Ich schubste sie von mir weg und schlug sie an der Schulter.
Entgeistert schaute sie mich an und sagte ich soll aufhören.
Ich kam immer mehr in Ragé und schubste sie aus meiner Zimmertür und wollte meine Tür zuschlagen, aber sie drückte gegen und irgendwie hangeltet sich die Tür aus.
Ich griff danach und schmiss sie auf sie zu, aber sie traf sie nicht.
Dann schubste sie mich die Treppe runter und sagte mir das ich mich verpissen solle und nie wieder kommen soll.

Ich ging heulend davon und wollte zwei Kilometer enfernt zu meiner Freundin gehen, aber dann kam mein Vater mit dem Auto hinter mir her und wollte das ich einsteige und wieder nach Hause fahre, aber ich wollte nicht.
Ich schrie rum und sagte er soll zur seiner scheiß Freundin gehen und mich in Ruhe lassen, aber er ließ mich nicht er fuhr weiter neben mir her und drohte mir dann, dass er zu meinen Cousin fährt und ihn umbringt und dann war vorbei ich sagte ihm das er sich ficken soll.
Auf einmal stieg er aus und wollte über den Graben springen, rutschte aber aus.
ich hatte solche angst und schrie  wie am Spieß das er mich lassen soll.
Er rannte auf mich zu und packte mich am Hals und schleuderte mich rum und meinte, wenn ich jetzt nicht sofort einsteigen, bringt er mich um.
Noch nie hatte ich angst vor meinem Vater und an diesen Tag fing ich an ihn zu hassen.
Er fuhr mich zur meiner Mutter.
Ich stieg sofort aus und rannte in die Küche meiner Mutter.
Ich wusste nicht das meine Oma da ist, weil am nächsten Tag die Einschulung meiner Schwester war.
Ich heulte ubnd heulte und dann erzählte ich meiner Mutter die ganze Geschicht von meinem Cousin und mir, von der Polizei, den Betreuern und Papa.
Sie hörte sich alles an und dann wurde sie sauer, weil ich sie vor Vollendeten Tatsachen stellte.
Mein Stiefvater brachte mich dann später wieder zu meinem Vater.
Sofort bin ich in mein Zimmer gegangen und habe geschlafen.
Am nächsten Morgen entschuldigte ich mich bei beiden, auch wenn ich es nicht wollte, aber ich musste es meiner Mutter versprechen.
Den ganzen Tag bin ich nicht rausgegangen und am nächsten Morgen hat meine Betreurin angerufen und sagte mir das sie mich Abends abholen würde.
Sofort habe ich mich angezogen und habe mich auf den Weg zum Bahnhof gemacht.
9 Kilometer hatte ich vor mir und auf den Weg hielt ein LKW-Fahrer an und fragte mich ob er mich mitnehme solle.
Mit Angst und Gleichgültigkeit stieg ich bei ihm ein und er brachte mich zum Bahnhof.

Ich stieg in den Zug nach Osnabrück und ich hatte totale Angst das ich wegen dem Fahrschein kontrolliert werde, weil ich ja keinen hatte, aber ich hatte Glück.
In Osnabrück ahbe ich eine Stunde in der Stadt verbracht und dann bin ich mit dem IC nach Dortmund gefahren.
Zwei Stunden musste ich in den Zug verbringen.
Anfangs bin ich die ganze Zeit im Zug rumgelaufen, damit die Schaffner denken ich wäre eine ganze Zeit schon hier.
Irgendwann setzte ich mich und dann eine ganze weile später setzte sich ein Mann zumir.
Ich war total genervt, weil er dazu gestiegen war und noch nicht kontrolliert wurde.
Ich lehnte meinen Kopf an die Scheibe und schloss die Augen.
Normalerweise glaube ich nicht an Gott, aber in den Moment hatte ich das gefühl das er ganz nah bei mir war.
Der Schaffner kam und kontrollierte den Mann.
Mich fragte er nicht nach einem fahrschein und ich dankte Gott ich dankte ihm dafür das er bei mir war.
In Dortmund musste ich dann in die Straßenbahn und fuhr den letzten rest dann nach Castrop-Rauxel.
Dort angekommen, schaute ich mich nach Polizisten um, als ich keine sichtete rannte ich zu meinen Cousin.
natürlichmusste ich ausschau nach dem Auto seiner Freundin halten.
Gesehen habe ich es nicht und ich klingelte oben an seiner Wohnung.
Die Tür ging auf und aufeinmal stand sie vor mir.
Sie war da, sie hatte ihr Auto hinten auf dem Hof geparkt.
Ich sagte ihr das ich meine Tasche haben will und sie rief meinen Cousin und sagte ihm das seine bescheuerte Cousine da sei.
Er wollte ihr nicht glauben und als er an die Tür kam, guckte er mich ungläubig an und fragte mich was ich hier mache.
Ich sagte ihm kühl das ich meine Sachen haben will und er wollte sie mir erst nicht geben, also drehte ich mich um und ging.

Sofort kam er hinter mir her und wir gingen ein Stück spazieren.
Er wollte mich dazu bringen wieder zurück zu gehen, weil er sonst auch ärger bekommen würde, aber ich wollte einfach nicht, ich wollte nicht mehr weg von ihm,ich wollte bei ihm sein und mein Leben mit ihm verbringen.
Er gab mir sein Handy und sagte ich soll es erst mal nehmen, damit er mich erreichen könne.
Wir gingen zu ihm, seine Freundin war zur Arbeit gefahren.
Er machte mir ein paar Toasts und sagte r müsse mal kurz auf Toilette.
Er blieb lange weg und dann hörte ich ihn reden.
Er hatte die Polizei angerufen und ihnen gesagt das ich bei ihm sei und sie jetzt kommen könnten.
Ich war so sauer und wollte auch gleich wieder wegrennen, aber er machte mir klar das ich nicht ständig weglaufen kann.

Irgendwann klingelte es und dann stand ein Polizist da und dann bekam ich den anderen zu Gesicht und sofort erkannte ich ihn.
Es war der gewesen der mich die Treppe runtergerissen hatte.
Ohne wiederstand zu leisten bin ich mitgegangen.
Wieder musste ich lange warten und dieses mal holte mich mein Betreuer ab.
Er hat immer ruhig mit mir gesprochen und ich kam auch super mit ihm klar, trotzdem wollte ich nicht mit.
Wir sind lange gefahren und haben halt an einer Raststätte gemacht.
Wir haben über viele Dinge gesprochen und er sagte mir wenn ich es wirklich nicht mehr bei ihn aushalten würde, würde er mit mir zu einem Pychologen fahren und gucken das ich erst mal eine Therapie machen könne.
Gleich am nächsten Tag sind wir Nachmittags zum Artzt gefahren, um mir eine Überweisung zu holen.

Dann sind wir zur Klinik gefahren und ich hatte ein langes Gespräch mit den Ärtzten gehabt und dann sagten sie mir das es keine Platz für mich geben würde.
Ich war am Boden zerstört, weil ich es nicht geschafft hätte, weider zurück zu fahren.
Mittlerweile warne es ja schon vier Tage die ich unterwegs waren und ich war einfachnur noch müde und erschöpft.
Er suchte mir eine Wohngruppe raus in der ich übergangsweise bleiben konnte.
Die Gruppe wurde schnell ausfindig gemacht und mein neues zu Hause hieß dann Sulingen.
Noch in der selben Nacht fuhr michmein Betreuer dort hin und wieder war es so das alle neugierig darauf waren, wer denn jetzt in die Gruppe kommt.
Auf den ersten Blick konnte ich feststellen das dort nur jüngere wohnten, war mich auch ganz recht so.
Meine neue Betreurin nahm mich mit ins Dienstzimmer und sie hat mich dann auch gleich ausgefragt ob ich irgendwelche Drogen nehmen würde und ich sagte natürlich Nein...
Ich war total fertig und habe dann erst mal mein Zimmer bekommen.
Toll habe ich gedacht als ich es geshen habe , es war ein winziges Zimmer, man sagt auch obhutnahme Zimmer und das hat mir gar nicht gepasst.
Am nächsten Morgen wurde ich durch einen Knall geweckt.
Zwei Bubis aus meiner gruppe haben Steine durch mein Fenster geschmissen.
Das ist wohl dann der Nachteil wenn man mit offenem Fenster schläft.
Echt so welche Kinder haben  mir echt noch gefehlt und ich war dran und drauf runter zu gehen und sie mir vorzunehmen, aber da kam schon meine Betreurin und hat mich wecken wollen damit ich mit ihr mitfahre.
Ich hatte überhaupt keine Lust mitzukommen, aber mir blieb ja nichts anderes übrig.
Als wir angekommen sind, waren glücklicherweeise keine Jugendlichen da.
Meine Betreuerin hat mich gefragt ob ich mich noch ein wenig ausruhen möchte.
Ich hatte überhaupt kein Bock auf irgendeinen Stuhl rumzugammeln und zu warten bis mich der nächste Betreuer abholt.
Doch als ich dan den Raum betrat, stand da ein risengroßes Wasserbett , Stärke Null.
Ich dachte ich träume, aber es tand echt vor mir und ich war so mega glücklich das ich noch die Chance hatte um ein wenig zu schlafen.
Erst mal musste ich meine Oma anrufen, um wenigstens ihr zu sagen das es mir gut geht.
Als sie meine Stimme hörte, hat sie so krass geweint, dass mich das total fertig gemacht, aber ich bin am Telefon stark geblieben.
Nach dem Telefonat habe ich meine Klassenkameradin angerufen, sie war für moch wie eine große Schwester und sie war zur der Zeit die einzige die Einfluss auf mich haatte, auf niemanden wollte ich hören, aber bei ihr war das anders.

Fünf Minuten nach dem wir aufgelegt hatten rief sie wieder an und sagte mir das sie total fertig sei und geweint hatte, aber sie sagte mir das sie hofft das jetzt alles besser bei mir wird und das wurde es auch.
Ich habe mich gut erholt, aber erst mal wollte ich in das tolle Bett.
Ich weiß nicht wie lange ich geschlafen habe, aber ich kann mich noch gut daran erinnern das ich bei jeden Schritt der auf den Flur ertönte, wach geworden bin und mega Panik hatte.
Irgendwann kam ein großer blonder mann rein und stellte sich mir vor.
Irgendwann war mir klar das es sich dabei um meinen neuen Betreuer handelt.
er nahm mich mit und wir fuhren zurück zur Gruppe.
Die Müdigkeit war immer noch icht aus mir raus, aber trotzdem versuchte ich wach zu bleiben.
ich ging runter ins Esszimmer und setzte mich an den Tisch und wartete einfach auf meine Mitbewohner.
Als es endlich soweit war, habe ich mir die zwei vom Morgen rausgepickt und denen erst mal klar gemacht das sie gar nicht versuchen brauchen sich vor mir aufzubauen.
Von kleineren lasse ich mir nicht gefallen und sie haben es schnell verstanden und somit wurden sie mir gefügig.
Mir war klar das ich das sagen in der Gruppe hatte und das nur nach wenigen Stunden.
Was sollten sie denn schon machen?
Ich war nun mal die Älteste von alle.
Ich habe sie dazu gebracht das sie mein Bett beziehtren und mein Zimmer aufräumen.
Dafür das sie alles für mich taten habe ich ihnen regelmäßig Tabak mitgebracht und dafür gesorgt das sie immer was zu rauchen haben, weil ich das geschnorre nicht leiden konnte.

Ich habe mich super in der Gruppe eingelebt und war ständig unterwegs.
Es tat gut soviel freiheit zu haben und nicht so eingesperrt zu sein wie in der gruppe zuvor.
Ich fing an mich an Regeln zu halten und ich war zuverlässig geworden, wenn ich wusste das ich es nicht zeitig nach Hause schaffe habe ich angrufen und dann war es okay.
Hätte ich mir das in der anderen Gruppe erlaubt, wären die an die decke gesprungen und hätten totalen Terz gemacht, so wie es jetzt war, war es okax und es war aushaltbar, bis zu dem Tag als ich meinen neuen Freund kennenlernte.
Ich war mit den Kidz am Stadtsee und dann fragten sie mich ob ich mit zu einen Kumpel von denen mitkommen möchte.
Erst dachte ich das es auch so ein Kind ist und das es voll der Assi ist, aber ich wurde schnell vom Gegenteil überrascht.
Anfangs wollte ich gar nicht in die Wohnung rein, weil vor mir so eine Killermaschine stand.
Es war ein Bulldoggen-Amstaff Mix und ich hatte sowas von Schiss die Wohnung zu betreten, aber letzten Endes habe ich mich doch dazu gesetzt und der Hund wich nicht von meiner Seite.

Ich schaute mir den Jungen den wir besuchten genau an und irgendwann habe ich dann geschnallt das ich ihn schon kannte.
Ich erinnerte mich daran das ich ein paar Tage mit ihn in einer Klasse war und als ich ihn darauf ansprach konnte er sich auch wieder erinnern.

Wie klein die Welt doch ist.
Ich weiß nicht wie lange wir da waren, aber es muss eine ewigkeit gewesen sein, weil alle plötzlich aufgesprungen waren und meinten das wir schnell zur Gruppe zurück müssen, sonst würden wie nichts zu essen bekommen.
In den Moment war ich total genervt, weil ich mir gar nicht vorstellen konnte bestimmte zeiten zu haben, wann ich essen -und wann nicht darf.
Ich habe mich so schnell wie es nur gung beeilt nach Hause zu kommen, weil ich totalenHunger hatte und glücklicherweise haben wir es noch rechtzeitig geschafft.



 
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